Ungleichbehandlung bei der Geburt von Kindern (3. Mose 12,1-5)

Wenn eine Frau einen Jungen bekommt, ist sie 7 Tage lang unrein und muss 33 Tage zuhause bleiben.

Wenn sie hingegen ein Mädchen bekommt, ist sie 14 Tage lang unrein und muss 66 Tage zuhause bleiben.

So viel zur Gleichbehandlung von Mann und Frau im Judentum.

Die Frage, die sich hier stellt, ist, warum ist sie doppelt so lange unrein? Aufgrund welcher Handlung? Wer legt die Dauer fest und wie lautet die objektive Begründung dafür? Offensichtlich muss sich Gott einfach dafür entschieden haben, dass ein Mädchen bei der Geburt seine Mutter länger verunreinigt. Der Grund dafür bleibt im Dunkeln.

Ähnlich ist auch der nächste Widerspruch in 3. Mose 27,5. Siehe: Warum ist eine Frau nur die Hälfte wert?


3. Mose 12,1-5
Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib empfängt und ein männliches Kind gebiert, so wird sie unrein sein sieben Tage; wie in den Tagen der Unreinheit ihrer Krankheit wird sie unrein sein. Und am achten Tage soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden. Und sie soll 33 Tage im Blute der Reinigung bleiben; nichts Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind. Und wenn sie ein weibliches Kind gebiert, so wird sie zwei Wochen unrein sein, wie bei ihrer Unreinheit; und 66 Tage soll sie im Blute der Reinigung daheim bleiben.
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